Hypnose - Therapie

 

1. Geschichte

Der Begriff "HYPNOSE" stammt aus dem Griechischen und bedeutet vereinfacht gesagt "Schlaf".

Hypnose- eine Geschichte so alt wie die Welt.

Seit Menschengedenken wird Hypnose in ganzheitlichen Konzepten in allen Kulturen
zu Heilzwecken für Körper und Seele eingesetzt. Hypnose-Therapie verbindet
dieses alte Wissen mit neuesten Konzepten aus den Bereichen der Psychologie
und der Medizin.

In den letzten Jahrzehnten hat die Wissenschaft das Therapieverfahren intensiv beforscht.
Durch die Innovation des genialen US-Amerikaners Milton Erickson wurde das Zeitalter
der orthodoxen klinischen Hypnose beendet und die moderne Hypnosetechnik eingeführt.

Bei der modernen Hypnose-Therapie hat der Patient jederzeit die moralische Kontrolle.
Es ist ein Zustand der fokussierten Konzentration bei dem es keinen Einfluss
gegen den Willen des Patienten gibt.

Auch das ist inzwischen wissenschaftliches Allgemeingut geworden:
nicht der Therapeut löst die Probleme, sondern der Therapeut bietet mit der Hypnose-Technik
ein Werkzeug an um dem Klienten aus seinen Spannungsfeldern, Problemen oder körperlichen
Erkrankungen herauszuhelfen.

Hypnose-Therapie ermöglicht sicheren Zugang zu Ressourcen und lässt Lösungskonstrukte erkennbar werden, die nahe liegen und oft dennoch überraschend sind.

Hypnose-Therapie ändert auch Grenzen,
deren Hintergrund längst vergangene Ereignisse bilden können.

 

 

 

Trance - Innere Wahrnehmung

Ist man üblicherweise im Alltag mit seinen Sinnen und seiner Wahrnehmung nach außen orientiert, nutzt die Hypnose einen Zustand, den man als einen nach innen gerichteten, bezeichnen kann.

An die Stelle der Sinnesorgane wie Ohr, Auge oder Haut treten schwerpunktmäßig die Informationen der „inneren Wahrnehmung“: Gefühle, Vorstellungen, Erinnerungen, innere Bilder, Eindrücke. Ein solcher Zustand der Einkehr nach innen, bei dem die äußeren Eindrücke ohne große Bedeutung sind, wird auch als Trancezustand bezeichnet.

Nahezu alle Menschen – und ganz besonders Kinder – kennen einen solchen Zustand aus dem täglichen Erleben: Versunken im Spiel, fasziniert von einem Film, beim Genuss eines Weines, „ Dösen“ vor dem Einschlafen oder Tagträumerei können die jeweilige Aufmerksamkeit dergestalt in Anspruch nehmen, dass man alles sonst in der Umgebung vergisst. Auch das kann man als natürliche Trancezustände bezeichnen. Man begegnet in der Hypnose und in der Trance in diesem Sinne einem „guten alten Bekannten“ aus dem Alltag.

Gegen die Zustimmung des Patienten, gegen seine Wertvorstellungen und ohne die Zustimmung zur gemeinsamen Arbeit ist eine Hypnose nicht möglich.

Der Patient ist zu keinem Zeitpunkt der Hypnose ausgeliefert, hilflos oder handlungsunfähig. Die Hypnose kann jederzeit vom Patienten unterbrochen werden, und die Entscheidung, die „Vorschläge“ oder „Einladungen“ oder „Angebote“ des Therapeuten anzunehmen oder abzulehnen, bleibt immer und ausnahmslos in der Hand des Patienten.

 

 

In der Hypnose kann nur das geschehen was Sie auch im Wachbewusstsein zulassen würden!

Sie behalten immer die Kontrolle über sich!

Hypnose ist keine Narkose!

 

 

 

Mehr als 95 % aller Leiden sind nach wissenschaftlichen Erkenntnissen psychosomatisch bedingt.

Hypnose kann u.a. bei folgenden Symptomen erfolgreich angewandt werden:

 

A) Bei allen Krankheiten

z.B. Allergien, Bronchialasthma, Bluthochdruck, Colitis ulcerosa,
Diabetes mellitus, Depressionen, Ma-Da-Erkrankungen,  Lähmungen, Multiple Sklerose,
Hautkrankheiten, Herzstörungen, Kopfschmerz und Migräne, Krebs, Rheuma usw.

Störungen des Immunsystems und des Hormonsystems (Kinderwunsch, Wechseljahre), Schmerzzustände usw.

 

B) Süchte:

Rauchen, Essen, Spielen, Drogen, Alkohol, Medikamente usw.

 

C) Stress:

Burn-out, Nervosität, innere Unruhe, Schlaflosigkeit, Restless-legs usw.

 

E) bei allen Ängste:

Lebensangst, Zukunftsangst, Flugangst, Platzangst, Angst vor Spinnen, Alpträume, Zwangsneurosen, Waschzwänge, Ticks usw.

 

 

 

Zusammenfassung

Die Hypnose oder der hypnotische Trancezustand ist also ein natürlicher Zustand,
der spontan im Alltag erlebbar ist.
Hypnose bezeichnet einen Zustand erhöhter Aufmerksamkeit, ein Umschalten auf eine innere Wahrnehmung mit zahlreichen Zielen und der Vorstellungswelt des Patienten im Verbund mit
seiner Bereitschaft, sich auf sein inneres Erleben einzulassen.

Im therapeutischen Kontext kann ein solcher Zustand nur mit der Zustimmung des Patienten hergestellt werden. Die hypnotische Trance stellt zunächst einen bestimmten Wahrnehmungszustand her. Um Suchprozesse auszulösen und Veränderungen einzuleiten, braucht es therapeutische Angebote.

 

Hypnose - Therapie:
nutzt die besonderen Möglichkeiten der hypnotischen Wahrnehmungen.

Hypnose stellt die Basis dar.
Aber erst die Hypnose-Therapie bewirkt gezielt und effektiv Veränderungen.

2. Ablauf

Die moderne Hypno-Therapie ist eine sehr effektive und international anerkannte Therapiemethode, die sowohl im Bereich psychischer und psychosomatischer Erkrankungen als auch im Bereich der Immunsystemstärkung erfolgreich eingesetzt werden kann.

Die Basis für eine hypnotherapeutische Arbeit bildet die hypnotische Trance mit allen Möglichkeiten der veränderten und erweiterten Wahrnehmung. Dabei ist es für den Erfolg der Therapie ohne große Bedeutung, ob es sich um oberflächliche oder tiefe Trancezustände handelt, die man zur gemeinsamen Arbeit nutzen möchte.

Hypnose-Therapie nach Milton H. Erickson geht von dem Grundgedanken aus, dass jeder Mensch grundsätzlich in der Lage ist, seine Probleme selbst zu lösen. Die Aufgabe des Therapeuten besteht deshalb in erster Linie darin, dem Patienten jene Perspektiven und Hilfen anzubieten, die erforderlich sind, um den Zugang zu den eigenen Lösungsmöglichkeiten zu finden und diese dann im Alltag umzusetzen.

Diese Arbeit gestaltet sich dabei nicht immer so einfach, wie es sich das mitunter vordergründig darstellen mag. Denn jeder Mensch hat eine Vorgeschichte, verfügt über Erfahrungen und Verhaltensweisen, die er im Laufe seines Lebens aus bestimmten Gründen erworben hat, und an denen er aus manchen Gründen festhalten möchte.

Der unbewusste Zustand einer Trance umgeht bei der Suche nach neuen Perspektiven und Lösungen für Spannungsfelder oder Probleme die oft engen und gewohnten Grenzen der bewussten Wahrnehmung und macht den Blick frei für kreative und ungewohnte neue Wege. Sind Lösungswege und neue Strukturen gefunden und errichtet, gilt es, die Umsetzung für den Alltag zu gestalten.

Unabdingbar ist dabei Ihre Bereitschaft, den Hauptteil der Arbeit auf diesem Wege zu leisten. Schließlich sind auch die besten Wegweiser nur hilfreich, wenn man die Straße schließlich geht.

Bei der hypnotherapeutischen Arbeit steht dabei immer der Patient mit seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten im Vordergrund. So werden die Therapiekonzepte immer an diese Muster angepasst und nicht etwa umgekehrt.

Hypno-Therapie ist immer und ausschließlich eine personenbezogene und uneingeschränkte individuelle Therapie, deren Schwerpunkt in der Suche nach Lösungen besteht, wobei die Grundursache bearbeitet und aufgelöst wird.

 

In der Hypnose kann allerdings nur geschehen was Sie auch im Wachbewusstsein zulassen würden!

Sie behalten immer die Kontrolle über sich!

3. Ziel der Therapie

Ziel der Therapie ist die Lösung von emotionalen Blockaden und der Zugang zu einer selbstrelativen, verantwortlich gestalteten Lebensweise, die den Umgang mit Problemen und Spannungsfeldern in angemessener Weise ermöglicht. Die Überzeugungen, Wertmaßstäbe oder Grundmuster des Patienten bilden dafür eine Basis.

In einer Hypno-Therapie eingeleitete Veränderungen sind in der Regel von Bestand, weil sie eigene Konstrukte des Patienten darstellen, passgenau zu eigenen Glaubensmodellen sind und aus eigener Entscheidung getroffen worden sind. Die Wahl trifft der Patient nach eigenem Werturteil und Anspruch.

Die Hypno-Therapie bietet neue Perspektiven und öffnet kreative Wege auf der Basis
von Selbst-Bewusstsein, eigener Wertschätzung und Selbst-Liebe.

 

Deshalb und aus anderen Gründen lässt sich Hypno-Therapie nach:

Milton H. Erickson, Virginia Satir, Richard Bandler, John Grinder, Tad James, Bob Bodenhamer, Michael Hall, Wyatt Woodsmall, Robert Dilts, Steve de Shazer, Anthony Robbins, Hans-Peter Zimmermann u.a. auch als Coaching für hohe Lebensqualität definieren.

 

Aber erst die Kombination der Hypnose-Therapie mit der Systemischen Arbeit nach
Bert Hellinger  und Selbst-Verantwortung für das eigene Glück
ermöglicht den Weg in die persönliche Freiheit mit allen Chancen und Möglichkeiten.

4. Strategie

Hypno-Therapie setzt dabei Strategien ein, die erst in der Trance möglich werden, die deren Phänomene nutzen und damit in typischer Weise Veränderungen einleiten. Einige Beispiele dafür sind:

Dissoziation:

Sich von außen sehen, aus einer Beobachtungssituation oder in Gedanken an einem anderen Ort sein.

Assoziation:

Mit allen Sinnen ganz in ein Erlebnis oder einer Erinnerung sein. Auf diese Art können bislang ungewohnte Inhalte miteinander verknüpft werden.

Regression:

Meint in frühe Phasen des (Er-)Lebens zurück zu gehen, in die Kindheit etwa. Häufig lassen sich dort dann Missverständnisse klären, die man seit vielen Jahren mit sich herum trägt. Der erwachsene Mensch kann mit seinem erworbenen Wissen auch dem Kind von damals Rat und Hilfe geben und so die eigenen kindlichen Anteile versöhnen, beruhigen, besänftigen oder ermuntern. Auf diese Art sind auch die Folgen sexuellen Missbrauchs therapeutisch anzugehen.

Utilisation:

Nutzen aus etwas ziehen. Alle Menschen sind in der Lage, auf Spannungsfelder "kreativ" zu reagieren. So kann übermäßige Belastung Kopfschmerzen als Signal auslösen. Was dann als Krankheit gedeutet wird, heißt unter dieser Perspektive eigentlich: "Nimm Dich zurück, bleib gelassener, senke den Maßstab ein wenig ab, dann machst Du es Dir leichter“.

Man lernt, sich und die Signale und Botschaften zu verstehen und zu nutzen.

5. Ergebnis

Trance ermöglicht es, aktuelle Probleme in einem völlig anderen Zeitrahmen in der Vergangenheit oder Zukunft zu betrachten. Dann gelingen Lösungsversuche ohne aktuellen Druck oft mit fast spielerischer Gelassenheit.

Den Möglichkeiten und Angeboten sind auf hypnotherapeutischer Ebene kaum Grenzen gesetzt. Sie werden allein vom Einfallsreichtum und der Kooperationsbereitschaft der am Kooperation therapeutischen Geschehen beteiligten Personen bestimmt.

Neben diesen hypnosetypischen Elementen fließen bei Bedarf aus allen anderen psychotherapeutischen Richtungen Ansätze mit ein: Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Ausrichtungen, analytische Anteile, psychoenergetische Konstrukte und Systemisches Arbeiten nach B. Hellinger.

Und selbstverständlich ist auch die Hypnose-Therapie kein All-heil-therapeutikum,
kein alleiniger Königsweg.

Aber Hypnose-Therapie ist ein ungemein angenehmes, kreatives, wertschätzendes, lösungsorientiertes, effektives und wirkstarkes Instrument gemeinsamer psychotherapeutischer Arbeit, das der Vorstellung einer Partnerschaft von Therapeut und Patient sehr nahe kommt.

Der Therapeut bringt dabei sein Wissen und seine Erfahrung aus jahrzehntelanger Arbeit ein, der Patient bringt seine Ressourcen, das Vertrauen und die Entschlossenheit mit, die Angebote für sich optimal zu nutzen.

 

 

 

6. Fragen die häufig gestellt werden

„Ist jeder Mensch hypnotisierbar?"
Im Prinzip ja, denn jeder Mensch kennt ohnehin Trancezustände aus seinem täglichen Leben als "Tagträume", kurze Momente der Zuwendung nach innen, oder als "Dämmerzustand" kurz vor dem Einschlafen. In diesem Sinne gilt es also lediglich, in Zusammenarbeit mit dem Therapeuten eine schon bekannte Fähigkeit zu nutzen: die innere Aufmerksamkeit zu aktivieren.

"Werde ich mit Hypnose willenlos gemacht?"
Sicher nicht. Diese Vorstellung von Hypnose ist zwar eine der bekanntesten, dennoch entbehrt sie jeglicher Grundlage. Niemand wird gegen seinen Willen oder seine eigenen Wertvorstellungen durch Hypnose zu irgendetwas gezwungen werden können. Hypnose ist vielmehr wie eine Anzahl von Einladungen zu verstehen, die jeder nach freier Entscheidung annehmen oder ablehnen kann.

Straftaten jeder Art, die angeblich "unter Hypnose" begangen werden, bieten eine gute Grundlage für einen spannenden Psychothriller, entsprechen aber in keiner Weise der Wirklichkeit.

„Werde ich mit Hypnose manipuliert?"
Nein, bestimmt nicht. Sie können den beschriebenen Zustand der inneren Aufmerksamkeit nutzen, um Ihre Spannungsfelder und Probleme leichter zu lösen, um wieder Schlaf zu finden, oder um sich von einer Migräne dauerhaft zu verabschieden. Auf diesem Wege sind die Therapeuten als Wegweiser sicher von Bedeutung. Aber nur der Klient entscheidet, welchen Wegweisern er folgen möchte, frei und eigenverantwortlich. Und da mit Hypnose äußere Grenzen und Einengungen an Bedeutung verlieren, gelingt es häufig besonders leicht, frei und klar Lösungen zu finden.

So verstanden bewirkt Hypnose das genaue Gegenteil von Manipulation und stärkt das Selbstwertgefühl und die Entscheidungsfähigkeit.

„Kann ich gegen meinen Willen hypnotisiert werden?"
Sicher nicht. Hypnose bedeutet auch die Übereinkunft von Therapeut und Klient, ein Stück gemeinsamer Arbeit zu leisten. Und Zusammenarbeit macht ohne beidseitiges Einverständnis überhaupt keinen Sinn.

Deshalb benötigt der Therapeut in jedem Fall das Einverständnis und die Kooperation des Patienten.

"Werden bei Bühnen- und Showhypnosen nicht aber doch Menschen manipuliert?"
Ja, aber mit deren Einverständnis. Es gibt viele Gründe dafür; warum manche Menschen sich einem solchen Theater aussetzen: Sich-nicht-blamieren-wollen, einmal-im-Mittelpunkt-stehen-wollen und manche andere. Mit therapeutischer Arbeit hat das nichts zu tun.

Im übrigen sind fast alle Phänomene, die auf der Bühne oder sonst gerne als trancebedingt vorgeführt werden, auch ohne Hypnose genauso gut möglich: Über-das- Feuer-Laufen, Über-Splitter-laufen, Zwischen-zwei-Stühlen-liegen; das ist wissenschaftlich bewiesen.

Gleichwohl birgt die Bühnenhypnose zahlreiche Gefahren, weil der "Hypnotiseur" seine "Opfer" nicht kennt und in keiner Weise auf Ängste oder andere Empfindungen eingehen kann. Im Anschluss an Showhypnosen sind deshalb Benommenheit, Kopfschmerzen, Verwirrtheit oder eben Ängste bekannt geworden. In zahlreichen Ländern wie Schweden oder Österreich sind deshalb Showhypnosen zu Recht gesetzlich verboten.

„Muss ich mich denn überhaupt aus irgendeinem Grund vor Hypnose fürchten?"
Um ganz ehrlich zu sein: es ist auch nach längerer Überlegung und umfangreichem Literaturstudium kein solcher Grund gefunden worden.

"Gibt es Grenzen, Bereiche in meinem Leben, in denen Hypnose nicht einsetzbar ist?"
Im Prinzip nicht.

Es ist allerdings, wie mehrfach erwähnt, immer und ausnahmslos der Klient, der die eigenen Grenzen für die Hypnose bestimmt. Eine wie auch immer geartete "Grenzüberschreitung" gegen Ihren Willen ist nicht möglich.

"Bin ich während der Hypnose Gefahren ausgesetzt?"
Grundsätzlich nicht.

Im Rahmen therapeutischer Arbeit und der Auseinandersetzung mit Spannungsfeldern kann es mitunter zu intensiven Empfindungen kommen, wie im Wachbewusstsein übrigens auch. Der Therapeut wird Ihnen immer helfen, diese Empfindungen zu verarbeiten.

 

"Löst Hypnose alle meine Probleme sozusagen im Schlaf?"
Eher nicht. Auch wenn das Wort "hypnos" im Griechischen "Schlaf“ bedeutet, liegt hier ein Missverständnis vor. Grundsätzlich bedeutet Hypnose gerade alles andere als Schlaf: farbiges inneres Erleben, nahezu unbegrenzte Kreativität, neue Perspektiven; aber auch: Ruhe und Geborgenheit, Harmonie und Frieden.

Der hypnotische Zustand eignet sich ganz besonders dazu, Problemfelder zu lösen, Spannungsfelder und Ängste in einem anderen Licht zu betrachten und Lösungen zu finden.

Aber immer ist das dann ein Ergebnis von "innerer" und äußerer Arbeit und abhängig von der Entscheidung des Klienten. Therapeuten leiten an, weisen Wege und bieten Hilfe und ein Stück Gemeinsamkeit an, aber niemand ist in der Lage, mit Hypnose oder sonst wie die Probleme eines anderen zu lösen.

"Erlebe, spüre, erkenne ich in Hypnose die Dinge, wie sie wirklich sind, oder ist das alles vielleicht nur Einbildung ohne Bezug zur Wirklichkeit?"
Alles, was Sie erleben, denken, fühlen oder empfinden ist Teil Ihrer Wirklichkeit, gleichgültig ob mit dem Wachbewusstsein oder mit Hypnose. Für die therapeutische Anwendung von Hypnose ist diese Frage ohnehin ohne jeglichen Belang. 

"Ist das, was ich in Hypnose ändere, tatsächlich von Dauer?"
Moderne Hypno-Therapie zielt in besonderer Weise darauf ab, unerwünschte Verhaltensmuster zu ändern und bezieht ausdrücklich die Umgebung des Alltags mit ein. Deshalb haben die Veränderungen, die Sie vornehmen, Bestand. Hinzu kommt, dass Sie selbst die Entscheidungen für Veränderungen treffen, die ihren eigenen Vorstellungen entsprechen. Auch deshalb sind sie so lange von Dauer; bis Sie neu entscheiden.

"Woran kann ich mich nach der Hypnose erinnern?"
Grundsätzlich an alles, an das Sie sich erinnern wollen. 

"Werde ich durch die Hypnose abhängig von meinem Therapeuten?"
Nein.

Im Rahmen jeder psychotherapeutischen Maßnahme kommt es zu einer intensiven Beziehung zwischen Klient und Therapeut, sonst wäre eine gemeinsame Arbeit gar nicht möglich. Hypno-Therapie macht da keine Ausnahme.

Jeder erfahrene Therapeut weiß um diese wechselseitige Beziehung und wird sorgfältig darauf achten, dass der therapeutische Rahmen genutzt und die erforderlichen Grenzen zuverlässig eingehalten werden.

"Werde ich durch Hypnose empfänglicher für andere Arten von Suggestionen wie bei Showhypnosen oder in der Werbung?"
Nein.

"Kann ich mich auch selbst hypnotisieren?"
Ja - durch eigene Glaubenssätze.

 

"Was ist denn nun eigentlich das wirklich Besondere an Hypnose?"

In Hypnose gelingt es, die Dinge "auf den Punkt" zu bringen,
ins Licht zu bringen,
frei von den Grenzen und Einengungen des Alltags kann man die eigene Kreativität unbegrenzt nutzen.

Das schafft RAUM für gänzlich neue Perspektiven,
weist Wege, die herausführen und bietet andere Möglichkeiten.
In diesem Sinne und auch sonst ist Hypnose-Therapie ganzheitlich und einzigartig,
so einzigartig wie die Person, die sie sich zunutze macht.

 

Carpe Diem