Eifersucht - Neid - Angst

Eifersucht, Neid und Angst sind 3 Emotionen
die Ihre Ursache in dem Mangel an Selbst-Wertschätzung und Selbst-Liebe haben.

Diese Emotionen sind in der Prägephase der Kindheit,
also in den ersten 7 Lebensjahren entstanden oder
von den Ahnen als  systemisches "Erbe" übernommen worden.
 

 

 

Eifersucht

Eifersucht verkörpert einen ausschließlichen Besitzanspruch auf eine andere Person,
zu der eine emotionale Bindung vorhanden ist.

Eifersucht selbst entsteht, wenn dieser Besitzanspruch vermeintlich oder real
durch den Partner in Frage gestellt wird und somit eine starke Verlustangst auslöst.
Dies kann sehr drastische, auch gewalttätige eifersüchtige Handlungen bewirken.

Die Ursachen der Eifersucht liegen zum Teil in der frühen Kindheit. 

Wer dadurch, dass er in seinen ersten Jahren nicht genug Liebe und Geborgenheit
von den Eltern erhalten hat am eigenen Selbstwert zweifeln musste,
oder die „normale“  Eifersucht auf ein nachfolgendes Geschwister nicht
mit Hilfe der Eltern bewältigen konnte, ist gefährdet,
als Erwachsener unter starker Eifersucht zu leiden.

Die ungenügende Liebe und Geborgenheit und die früh erfahrene Abwertung des Kindes
führt beim Erwachsenen dazu, dass er die permanente Aufmerksamkeit seines Partners
braucht, um nicht der Angst zu verfallen, vor dem absoluten Nichts zu stehen.

 

So kann ein Kind (ab einem Alter von 6 Monaten) eifersüchtig werden,
wenn seine Eltern den Geschwistern mehr Zuwendung geben.

Bei erwachsenen Personen kann Eifersucht etwa auftreten,
wenn der Partner mit einem anderen Menschen flirtet oder Vertraulichkeiten austauscht
und der Beobachter dies als Gefährdung der eigenen Beziehung wahrnimmt.

 

Während die Eifersucht des Kindes in der Regel verschwindet,
wenn es von seinen Eltern ebenfalls die gleiche Zuwendung erfährt,
verlangt ein eifersüchtiger Partner meist darüber hinaus
nach einer uneingeschränkten, ausschließlich ihm geltenden Aufmerksamkeit.

Hier liegt meist eine Ursache in mangelndem Selbstbewusstsein und /oder
in traumatischen Ereignissen der Eltern /Großeltern / Ahnen.

 

 

 

Neid 

Der Unterschied zwischen Eifersucht und Neid ist der,
dass ein eifersüchtiger Mensch Angst hat, zu verlieren,
was (oder wen) er besitzt und wirklich oder vermeintlich braucht,
und ein neidischer Mensch das haben will, was andere besitzen.

Beispielsweise sind Kinder eifersüchtig,
wenn ihre Mutter ihren Geschwistern Aufmerksamkeit zuteilwerden lässt,
aber neidisch wegen des Fahrrades ihres Freundes, das sie gerne hätten.

Die gemeinsame Ursache für Eifersucht und Neid ist ein Selbstwert-Defizit.


Im Fall von Eifersucht empfindet der Betroffene mangelnde Wertschätzung
durch eine konkrete Person.

Neid hingegen entzündet sich an den eigenen Wertvorstellungen oder denjenigen,
die der Betroffene in eine soziale Gruppe bzw. die Gesellschaft projiziert.

 

 

Angst

Der Ursprung der Angst.

 

Der psychische Zustand der Angst steht mit keiner konkreten,

echten, unmittelbaren Gefahr in Zusammenhang. 

Er äußert sich in unterschiedlichster Form: als Unbehagen, Sorge, Unruhe,

Nervosität, Anspannung, Schrecken, Phobie usw. Diese Art

von psychischer Angst ist nicht durch etwas begründet, was gerade geschieht,
sondern durch etwas, das möglicherweise geschehen könnte.

Du bist im Hier und Jetzt,
während deine Gedanken in der Zukunft weilen. 

Dadurch entsteht eine Blase, die sich mit Angst füllt. 

Und wenn du dich mit deinem Denken identifizierst,
sodass du die Berührung mit der Kraft und Einfachheit des Jetzt verlierst,
wird diese angsterfüllte Blase dein ständiger Begleiter sein.


Mit dem gegenwärtigen Augenblick kannst du
immer klarkommen,
aber mit etwas, das reine Projektion ist, kannst du nichts anfangen,
mit der Zukunft kannst du nicht fertig werden.

Solange du dich mit deinen Gedanken identifizierst, wird dein

Leben vom Ego beherrscht. Da das Ego seinem Wesen nach

nur ein Phantom und trotz ausgeklügelter Abwehrmechanismen

sehr unsicher und verletzlich ist, fühlt es sich ständig bedroht.

Das ist, nebenbei bemerkt, auch dann der Fall,
wenn es nach außen hin vollkommen selbstsicher wirkt.

Erinnere dich nun daran, dass eine Emotion die Reaktion des Körpers auf den Verstand ist.

Welche Botschaft übermittelt das Ego, dieses falsche,
vom Denken erfundene Selbst dem Körper unablässig?
Gefahr im Verzug - ich werde bedroht!

Und welche Emotion löst diese Dauerbotschaft aus? Natürlich Angst.

Angst scheint vielerlei Ursachen zu haben. Wir haben Angst

vor Verlust, Angst zu versagen, Angst vor Verletzung usw.,

aber letztendlich ist jede Angst die Angst des Ego vor dem

Tod, vor der Vernichtung. Das Ego wittert den Tod stets in

nächster Nähe. 


Wenn du dich mit deinem Denken identifizierst,

nimmt die Angst Einfluss auf jeden Aspekt deines Lebens.

Selbst etwas so Triviales und »Normales« wie das zwanghafte

Bedürfnis, bei einem Streit Recht zu behalten und dem

Kontrahenten klar zu machen, dass er Unrecht hat - die

Verteidigung der Geisteshaltung, mit der du dich identifizierst -

ist durch die Angst vor dem Tod begründet. Wenn du dich mit

einer geistigen Einstellung identifizierst und merkst, dass du im

Unrecht bist, erhält dein Selbstgefühl, das sich auf dein Denken

gründet, einen vernichtenden Schlag. Als Ego kannst du es dir

also nicht leisten, Unrecht zu haben. Unrecht zu haben heißt sterben.
Daran haben sich Kriege entzündet, sind zahllose Beziehungen zerbrochen.

Sobald du aufhörst, dich mit deinem Denken zu identifizieren,

spielt es für dein Selbstgefühl überhaupt keine Rolle mehr, ob

du im Recht oder im Unrecht bist, und das starke, zwanghafte,

tief unbewusste Bedürfnis, Recht zu behalten, das eine Form

von Gewalt darstellt, ist wie weggeblasen. 

Dann kannst du klar und deutlich sagen, was du empfindest oder denkst,
ohne dabei aggressiv zu werden oder eine Abwehrhaltung einzunehmen.
 In diesem Fall entspringt dein Selbstgefühl nicht deinem Denken,

sondern einer tieferen Wahrheit in deinem Innern.

Achte auf jede Form von Abwehrhaltung in deinem

Innern. Was verteidigst du eigentlich? Eine trügerische

Identität, eine gedankliche Vorstellung, ein fiktives Gebilde.

Indem du dir dieses Muster bewusst machst und

es beobachtest, hörst du auf, dich mit ihm zu identifizieren.

Im Licht der Bewusstheit löst sich das unbewusste

Muster schnell auf.

Damit sind alle Streitigkeiten und Machtspiele, die sich

so zersetzend auf Beziehungen auswirken, zu Ende.

Macht über andere ist als Stärke getarnte Schwäche.

Wahre Macht kommt von innen, und sie ist dir jetzt zugänglich.

Der Verstand versucht stets, das JETZT zu leugnen und davor zu

flüchten. Mit anderen Worten: Je stärker du dich mit deinem

Denken identifizierst, umso mehr leidest du. Je besser du das

Jetzt anzunehmen und zu würdigen weißt, umso weniger

Schmerz und Leid erfährst du - und umso freier bist du vom

Egodenken.

Wenn du den Schmerz für dich und andere nicht vermehren

willst, wenn du dem Schmerz aus der Vergangenheit, der noch

in dir lebendig ist, nichts mehr hinzufügen willst, dann höre

auf, die Zeit zu vermehren; mach zumindest nicht mehr aus der

Zeit, als du zur Bewältigung der praktischen Aufgaben im

Leben brauchst.

Wie kannst du aufhören, die Zeit zu vermehren?

Werde dir im tiefsten Innern bewusst, dass der

gegenwärtige Augenblick alles ist, was du je haben

wirst. Mach das Jetzt zum Brennpunkt deines Lebens.

Statt wie bisher im zeitlichen Früher oder Später zu

verweilen und dem Jetzt nur kurze Besuche

abzustatten, verweilst du fortan im Jetzt und stattest

der Vergangenheit und Zukunft nur dann einen kurzen

Besuch ab, wenn es die praktischen Lebensumstände

erfordern. Sag immer »Ja« zum gegenwärtigen Augenblick.

Gib die Illusion »Zeit« auf.

Hier ist der Schlüssel dazu: Gib die Illusion »Zeit« auf.
Zeit und Denken sind untrennbar verbunden.
Widme dem Denken keine Zeit mehr,
und es hält an - es sei denn, du willst deinen Verstand gebrauchen.

Wenn du dich mit deinem Denken identifizierst, gehst du der

Zeit auf den Leim und gibst dem Drang nach, fast

ausschließlich in Erinnerungen und Erwartungen zu leben.

Dadurch bist du unentwegt mit Vergangenheit und Zukunft

beschäftigt und nicht bereit, den gegenwärtigen Augenblick

geschehen zu lassen, ihn anzunehmen und zu würdigen. 

Du erliegst dem unwiderstehlichen Drang, weil du deine Identität

aus der Vergangenheit beziehst, während die Zukunft dir

Erlösung verheißt, Erfüllung in irgendeiner Form.
Beides ist eine Illusion.

Je stärker du dich auf die Zeit konzentrierst -
auf Vergangenheit und Zukunft -, umso mehr entgeht dir das Jetzt,

das Kostbarste, was es gibt.

Warum ist es das Kostbarste?
Erstens, weil es das Einzige ist.

Sonst gibt es nichts. 

Die ewige Gegenwart ist der Raum, in dem sich dein ganzes Leben entfaltet,
der eine Faktor, der konstant bleibt.
Das Leben vollzieht sich jetzt.
Dein Leben hat sich nie in einem Zeitraum außerhalb des jetzigen Augenblicks

abgespielt und wird es auch nie tun.

Zweitens, weil das Jetzt der einzige Punkt ist,
an dem du über die engen Grenzen des Verstandes

hinausgehen kannst. Es ist dein einziger Zugang zum zeit- und

formlosen Bereich des Seins.

Hast du je außerhalb des JETZT etwas erfahren, getan, oder gefühlt?
Glaubst du, du könntest das jemals?
Kann überhaupt etwas außerhalb des Jetzt sein oder geschehen?
Die Antwort dürfte doch klar sein, oder?

Nichts ist jemals in der Vergangenheit geschehen; es geschah im Jetzt.
Nichts wird jemals in der Zukunft geschehen; es geschieht im Jetzt.

Das, was ich hier sage, ist mit dem Verstand nicht zu begreifen.

In dem Augenblick, in dem du es erfasst, vollzieht sich ein

Bewusstseinswechsel vom Denken zum Sein,
von der Zeit zur Gegenwart.
Plötzlich erwacht alles zum Leben, strahlt Energie aus und leuchtet im Sein.

 

Quelle: Eckhart Tolle

 

 

Möchten Sie gerne diese blockierenden Emotionen loslassen?

Wenn ja rufen Sie mich gerne an.
Ich informiere Sie gerne über die effektiven Möglichkeiten.

Kostenfreies Info-Gespräch nach Vereinbarung oder spontan.

Telefon 02506 30 68 130

Ich freue mich auf Sie.
Herzlichst
Gerda Schwaer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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